Denk mal drüber nach...

    • Denk mal drüber nach...

      Hallo,


      hier mal ein paar nicht wirklich ernstgemeinte aber lustige Dinge zum Nachdenken:
      • Warum glauben einem Leute sofort, wenn man ihnen sagt, dass es am Himmel 400 Billionen Sterne gibt, aber wenn man ihnen sagt, dass die Bank frisch gestrichen ist, müssen sie draufpatschen? Warum hat Tarzan keinen Bart?

      • Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht, kann er wegen Geiselnahme verurteilt werden?

      • Ist der Begriff Selbsthilfegruppe nicht widersinnig?

      • Wenn nichts an Teflon haftet, wieso haftet es an der Pfanne?

      • Wieso hat eine 24-Stunden-Tankstelle Tür-Schlösser?

      • Warum benutzt man für tödliche Injektionen, in den Staaten sterilisierte Kanülen?!

      • Warum gibt es in Flugzeugen Schwimmwesten statt Fallschirme?

      • Wenn man in einem Fluggerät sitzen würde, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, was würde passieren, wenn man die Scheinwerfer einschaltet?

      • Wie heissen die harten Plastikenden an den Schnürsenkeln?


      Gruß Adrionus
      Ut desint vires tamen est laudanda voluntas.
    • Ihr solltet es lesen!

      Als ich diesen Abend nach Hause kam und
      meine Frau das Abendbrot serviert hatte, nahm ich ihre Hand und sagte
      ihr,dass ich ihr etwas mitteilen müsse.Ich sah die Angst in ihren
      Augen.
      Auf einmal war ich wie versteinert,ich
      konnte meinen Mund nicht mehr öffnen.Aber ich musste ihr sagen,was
      ich denke:Ich möchte mich scheiden lassen.Sie fragte mich leise nach
      dem Grund dafür.
      Ich vermied eine Antwort auf die
      Frage.Das verärgerte sie.Sie schmiss ihr Besteck umher und schrie
      mich an,dass ich kein Mann sei.In dieser Nacht redeten wir nicht mehr
      miteinander.Sie weinte die ganze Nacht.Ich wusste,dass sie
      herausfinden will,was mit unserer Ehe passiert ist,aber ich konnte
      ihr keine zufrieden stellende Antwort geben: Ich habe mich in Jane
      verliebt.Meine Frau liebte ich nicht mehr.
      Mit einem tiefen Gefühl der Schuld
      entwarf ich einen Ehevertrag,in dem ich ihr unser Haus, unser Auto
      und 30% von unserer Firma anbot.Sie schaute ihn sich kurz an und
      zerriss ihn anschließend.Die Frau,mit der ich zehn Jahre meines
      Lebens verbracht habe,wurde mir fremd. Mir tat es um ihre Zeit und
      ihre Energie leid, die sie mit mir verschwendet hatte,aber ich konnte
      nicht mehr zurück,dafür liebte ich Jane zu stark.Schon seit einiger
      Zeit spielte ich mit dem Gedanken,mich scheiden zu lassen,und ich war
      regelrecht besessen von dem Gedanken.
      Am nächsten Tag kam ich spät nach
      Hause und sah sie schreibend am Tisch sitzen.Ich war sehr müde an
      dem Abend und so ging ich,ohne Abendbrot zu essen,direkt ins Bett.Die
      vielen Stunden mit Jane haben an meinen Kräften gezehrt. Ich wachte
      kurz auf und sah sie immer noch schreibend am Tisch sitzen.Das war
      mir aber egal und so drehte ich mich um und war sofort wieder
      eingeschlafen.
      Am nächsten Morgen hat sie mir ihre
      Forderungen für eine Scheidung mitgeteilt:Sie verlangt gar nichts
      von mir,möchte jedoch einen Monat Zeit, bevor wir unsere Scheidung
      bekannt geben.Sie möchte,dass wir einen Monat ein normales Leben
      leben und so tun,als wäre nichts geschehen.Ihre Gründe dafür waren
      einfach:Unser Sohn schreibt in einem Monat seine Klassenarbeiten und
      sie möchte ihn mit unserer kaputten Ehe dabei nicht belasten.
      Das konnte ich akzeptieren.Aber es ging
      noch weiter:Sie wollte,dass ich mich daran erinnere, wie ich sie am
      Tag unserer Hochzeit über die Türschwelle getragen habe.Sie wollte,
      dass ich sie jeden Morgen aus unserem Schlafzimmer bis zur
      Wohnungstür trage.Ich dachte,dass sie nun total verrückt wird.Damit
      unsere letzten Tage, aber so angenehm wie möglich wurden,willigte
      ich ein.
      Später erzählte ich Jane von den
      Bedingungen, die meine Frau gestellt hatte.Sie lachte sie laut aus
      und sagte“Egal was für Tricks sie anwende,sie muss die Scheidung
      akzeptieren.
      Nachdem ich meiner Frau mitgeteilt
      hatte,dass ich mich scheiden lassen will, hatten wir keinerlei
      Körperkontakt mehr.So ist es kein Wunder,dass es am ersten Tag ein
      ungewohntes Gefühl war,als ich sie hinaus trug.Unser Sohn stand
      hinter uns und applaudierte.“Papa hält Mama im Arm” freute er
      sich.Seine Worte taten mir weh.Vom Schlafzimmer durch das Wohnzimmer
      bis zur Wohnungstür.Sie schloss langsam ihre Augen und flüsterte
      mir zu:“Bitte sag unserem Sohn nichts über unsere Scheidung”.Ich
      nickte und ein bedrückendes Gefühl überkam mich.Ich setzte sie
      draußen vor der Tür ab. Sie ging zur Bushaltestelle,um dort auf den
      Bus zu warten, der sie zu ihrer Arbeit bringt.
      Am zweiten Tag fiel uns alles viel
      leichter.Sie lehnte ihren Kopf an meine Brust.Ich konnte den Geruch
      ihrer Bluse riechen.Mir wurde klar, dass ich diese Frau für eine
      lange Zeit nicht mehr richtig angesehen hatte.Mir wurde klar, dass
      sie nicht mehr so jung,wie bei unserer Hochzeit war.Ich sah kleine
      Falten in ihrem Gesicht und auch die ersten grauen Haare.Unsere Ehe
      ging an ihr nicht spurlos vorüber.Für eine Minute habe ich mir die
      Frage gestellt,was ich ihr damit angetan habe.
      Als ich sie am vierten Tag auf den Arm
      nahm, merkte ich,dass ein Gefühl der Vertrautheit wieder aufkam.Dies
      war die Frau,die mir zehn Jahre ihres Lebens geschenkt hatte.Am
      fünften Tag fiel mir auf,dass die Vertrautheit weiter zunahm.Ich
      erzählte Jane nichts davon.Je weiter der Monat dahin ging,desto
      leichter fiel es mir, sie zu tragen.
      Eines morgens sah ich ihr dabei zu,wie
      sie überlegte,was sie anziehen soll.Sie probierte einige
      Kleidungsstücke aus,konnte sich aber nicht entscheiden.Dann sagte
      sie:“Alle Kleidungsstücke werden immer größer”.Plötzlich
      merkte ich,dass sie viel dünner geworden war. Das war also der
      Grund dafür,dass mir das Tragen immer
      leichter fiel!Unterbewusst streichelte ich ihren
      Kopf.
      In diesem Moment kam unser Sohn und
      sagte:“Papa, es ist Zeit,du musst Mama aus dem Zimmer tragen!”Es
      wurde ein wichtiger Teil seines Lebens,zu sehen,wie Papa Mama aus dem
      Zimmer trug.Meine Frau sagte unserem Sohn,dass er näher kommen
      solle.Als er das tat, nahm sie ihn fest in den Arm.Ich drehte meinen
      Kopf weg,weil ich Angst hatte,meine Meinung noch in letzter Minute zu
      ändern.Ich nahm sie dann in meinen Arm und trug sie aus dem
      Schlafzimmer durch das Wohnzimmer in den Flur.Ich machte mir Sorgen,
      weil sie immer weniger wog.Als ich sie am letzten Tag auf dem Arm
      hatte,konnte ich mich kaum bewegen.Unser Sohn war schon in der
      Schule. Ich hielt sie fest und sagte ihr,dass mir gar nicht
      aufgefallen war,dass in unserem Leben die Intimität fehlt.Ich fuhr
      zu meinem Büro und sprang aus dem Auto,ohne es abzuschließen.Ich
      hatte Angst, dass jede Verzögerung mich umstimmen könnte.Ich rannte
      die Treppe hoch.Als ich oben ankam,öffnete Jane die Tür.“Es tut
      mir leid, aber ich will mich nicht mehr scheiden lassen”sagte ich
      ihr.
      Sie blickte mich an und fasste mir an
      die Stirn.“Hast du Fieber?!”fragte sie.“Es tut mir
      leid,Jane,ich will mich nicht mehr scheiden lassen.Unser Eheleben war
      vermutlich deswegen so eintönig,weil sie und ich uns nicht zu
      schätzen wussten und nicht weil wir uns nicht mehr lieben!Jetzt erst
      wird mir klar,dass ich damals,als ich sie an unserem Hochzeitstag
      über die Türschwelle getragen habe,die Treue geschworen habe,bis
      der Tod uns scheidet.Jane gab mir eine schallende Ohrfeige,knallte
      die Tür zu und brach in Tränen aus.Ich lief hinunter und zu dem
      Blumenladen, der auf meinem Weg lag.Dort angekommen bestellte ich
      einen Strauß für meine Frau.Die Verkäuferin fragte mich,was sie
      auf die Karte schreiben soll. Ich lächelte und schrieb:Ich werde
      dich jeden Morgen über die Schwelle tragen,bis der Tod uns scheidet.
      Als ich an diesem Nachmittag zu Hause
      ankam, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und einen Strauß Blumen
      in der Hand.Ich rannte die Treppen nach oben und fand meine Frau im
      Bett–tot.Meine Frau hatte seit Monaten gegen Krebs gekämpft und
      ich war zu viel mit Jane beschäftigt,um das überhaupt nur
      mitzubekommen.Sie wusste,dass sie bald sterben würde und wollte mich
      vor einem bewahren:Den negativen Gefühlen unseres Sohnes mir
      gegenüber.Wenigstens in den Augen meines Sohnes bin ich der
      liebevolle Ehemann geblieben.
      ****

      Es ist,egal ob die Geschichte wahr oder
      fiktiv ist,es geht viel mehr darum,eine Beziehung zu keinem Zeitpunkt
      als selbstverständlich zu sehen.Es gibt so viele Singles und viele
      Paare leben aneinander vorbei…Wichtig sind die kleinen Dinge,nicht
      der Reichtum,sondern Aufmerksamkeiten,die für Geborgenheit und Nähe
      sorgen.Nicht nur das miteinander Reden,sondern auch das
      übereinander–was gefällt einem an seinem Partner und besonders
      wichtig,was belastet einen in seiner Partnerschaft.Oft sprechen wir
      Dinge nicht aus,aus Angst jemanden zu verletzen oder zu verlieren,man
      behält es für sich und immer mehr entfernt man sich
      voneinander.Sicherlich sollte man nicht alles auf die Goldwaage
      legen,aber Dinge die einen über einen längeren Zeitraum
      quälen,müssen ausgesprochen werden,ansonsten heften sie sich, wie
      ein dunkler Schatten,an einen.Im ersten Moment zieht einen so eine
      Aussprache erst einmal herunter,aber man hat die Chance etwas zu
      ändern und man kommt sich dadurch wieder etwas näher.
      Am Anfang ist eine Beziehung
      aufregend,es ist spannend jemanden kennenzulernen und gemeinsam etwas
      zu erleben,sich näher zu kommen.“Verliebtsein”,das ist nur ein
      Gefühl, eine Emotion,ausgelöst durch Hormone,die schnell verfliegt
      und der Alltag zieht ein.Das Neue wird zur Routine,Erwartungen werden
      enttäuscht und lassen einen zweifeln. Einige resignieren, manche
      werfen alles hin und andere fangen an, daran zu arbeiten,an sich
      selbst und Kompromisse werden eingegangen.Die Liebe hat mit
      Verantwortung,Vertrauen,Sicherheit und Treue zu tun und eine
      Beziehung erfordert Arbeit,der Unterschied liegt nur darin,ob einem
      die Arbeit Spaß bringt oder belastet.
      Fakt ist auch,wenn die Beziehung am
      Anfang sich wie ein 3-Gänge-Menü mit Dessert anfühlt,wird es
      irgendwann zu“Nudeln mit Tomatensoße”.Es ist egal mit wem man
      zusammen ist,irgendwann ist es wieder“Nudeln mit Tomatensoße”,es
      bringt auch nichts,den einen durch einen neuen Partner
      einzutauschen,ja,am Anfang,haben wir
      das 3-Gänge-Menü mit Dessert,welches einen beflügelt,aber
      irgendwann ist es auch wieder“Nudeln mit Tomatensoße”.Aber man
      kann die“Nudeln mit Tomatensoße”würzen und das immer wieder mit
      verschiedenen Mitteln,um einen anderen Geschmack zu bekommen. Für
      die Singles,ihr habt die Chance bei Eurer nächsten Beziehung,auf all
      die kleinen Dinge zu achten.Für die,die verheiratet oder in einer
      Beziehung sind.Redet was Euch belastet, sagt Eurem Partner,warum man
      mit ihr/ihm zusammen ist,kleine
      Aufmerksamkeiten,wie“Guten-Morgen-Zettel – wünsche dir einen
      schönen Tag”, auf das Kissen oder den Tisch legen,gemeinsam etwas
      unternehmen und die kleinen Dinge nicht aus den Augen verlieren,fangt
      jetzt damit an,es könnte sonst irgendwann zu spät sein!
      Also findet Zeit füreinander,redet
      mit-und übereinander,wachst mit Euren Aufgaben zusammen, seid
      füreinander da und vergesst nicht die kleinen Dinge im
      Alltag,entwickelt Eure eigenen Beziehungsrituale und werdet gemeinsam
      glücklich, in einer so schnelllebigen Zeit.
      ****
    • Arme Leute :)

      Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.
      Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?"
      "Sehr interessant!" antwortete der Sohn.
      "Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"
      "Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."
      "Was hast du also gelernt?" fragte der Vater.
      Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."
      Der Vater war sprachlos.
      Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."

      ****
      Und noch eine!!!

      DIE LIEBE UND DER WAHNSINN

      Man erzählt sich, dass alle Eigenschaften und Gefühle
      des
      Menschen eines Tages ein Treffen hatten.
      Lange Zeit jedoch saßen
      sie nur schweigend herum und langweilten sich,
      denn nichts
      passierte.
      Als die Langeweile schon zum dritten Mal gegähnt
      hatte,
      schlug der Wahnsinn
      - gewitzt und risikofreudig wie immer - vor:
      "Lasst uns doch
      Verstecken spielen!"
      Alle horchten auf.
      Die Intrige hob interessiert die
      Augenbrauen
      und die Neugierde konnte sich kaum
      zurückhalten.
      Aufgeregt fragte sie: "Verstecken, was ist
      das?!"

      Der Wahnsinn
      erklärte allen das Spiel
      und die Begeisterung und die Euphorie jauchzten vor
      Vergnügen,
      denn ihnen gefiel, was sie da hörten.
      Die
      Freude machte so viele
      Luftsprünge,
      dass sie auch den Zweifel überzeugte
      und sogar
      die Gleichgültigkeit -
      die
      sonst bekanntlich nichts hinterm Ofen hervorlocken kann -
      wollte
      ausnahmsweise einmal mitmachen.

      Aber nicht allen gefiel die
      Idee:
      Die Wahrheit zum
      Beispiel bevorzugte es, sich nicht zu verstecken.
      "Was bringt
      das?", fragte sie, am Ende würde man sie sowieso entdecken.
      Der
      Stolz meinte herablassend, es sei ein
      dummes Spiel
      (Er ärgerte sich aber nur, dass er nicht selbst auf
      diese Idee gekommen war),
      und die Feigheit zog es vor, nichts zu
      riskieren.
      Es könnte ja was schiefgehen!

      Nachdem
      alle die Spielregeln verstanden hatten,
      rief der Wahnsinn laut: "Ich will zählen, ich will
      zählen!"
      und da niemand verrückt genug war, den Wahnsinn später suchen zu
      wollen
      (Wer weiß, wo der sich
      versteckt hätte?!),
      war niemand
      dagegen.
      "Eins, zwei, drei .....", begann der Wahnsinn
      und die Eigenschaften
      und Gefühle suchten sich ihre Verstecke.

      Das erste fand die
      Faulheit,
      die sich wie
      immer keine große Mühe gab:
      Sie ließ sich gleich hinter dem ersten
      Stein fallen.
      Der Glaube
      stieg zum Himmel empor, wo er sich am besten aufgehoben
      fühlte,
      und der Neid
      versteckte sich im Schatten des Triumphes,
      der es geschafft
      hatte, bis zur höchsten Baumspitze hinaufzuklettern.
      Der Selbstlosigkeit hingegen gelang es kaum, sich
      zu verstecken,
      da sie bei jedem Versteck, das sie fand, immer
      meinte,
      es eigne sich besser für einen ihrer vielen
      Freunde:
      Ein kristallklarer See - ein wunderbares Versteck für die
      Schönheit;
      eine dunkle
      Höhle - das perfekte Versteck für die Angst;
      die Flügel des
      Schmetterlings - das Beste für das
      Glück;
      ein Windstoß - hervorragend geeignet für die Freiheit ...
      sie selbst
      versteckte sich schließlich auf einem Sonnenstrahl.

      Der Egoismus hingegen fand rasch einen passenden
      Ort,
      luftig, gemütlich und bequem - aber nur für
      ihn!
      Die Lüge erzählte
      allen, sie verstecke sich auf dem Meeresgrund,
      aber in
      Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen!
      Die Leidenschaft und das Verlangen versteckten sich im Innern der
      Vulkane
      und die Vergesslichkeit - ?
      (Ach, herrje, ich habe vergessen, wo sie sich
      versteckte,aber das ist auch nicht so wichtig!)

      Als der Wahnsinn fast
      zu Ende gezählt hatte,
      hatten alle, die mitspielten, ein Versteck
      gefunden,
      nur die Liebe nicht.
      (Das muss uns nicht verwundern, wissen wir
      doch,wie schwer es ist, die Liebe zu verbergen!)
      Alle
      Plätze schienen bereits besetzt zu sein,
      bis sie schließlich den
      Rosenstrauch entdeckte
      und beschloss, in eine seiner Blüten
      hineinzukriechen.

      "Ich komme!", rief in diesem Augenblick der
      Wahnsinn
      und er begann, die
      anderen zu suchen.
      Die erste, die entdeckt wurde, war die Faulheit -
      gleich hinter dem
      ersten Stein!
      Danach ward der Glaube gefunden:
      Er diskutierte
      im Himmel lauthals mit Gott über theologische Fragen.
      Das Verlangen und die Leidenschaft wiederum hörte man in den Vulkanen
      vibrieren.

      In einem unachtsamen Moment fand der Wahnsinn den Neid
      und so natürlich auch den
      Triumph.
      Den Egoismus brauchte er gar nicht zu
      suchen,
      denn der kam von ganz allein aus seinem Versteck
      hervor.
      Es hatte sich als Wespennest entpuppt!
      Vom
      vielen Herumlaufen bekam der Wahnsinn
      Durst
      und als er sich dem See näherte, fand er die Schönheit.
      Mit dem Zweifel hatte er es noch
      einfacher,
      ihn entdeckte er auf einem Zaun
      sitzend,
      weil der sich immer noch nicht entschieden
      hatte,
      auf welcher Seite er sich verstecken
      sollte.

      Nach und nach fand der Wahnsinn alle seine
      Mitspieler,
      die Hoffnung im
      grünen Gras
      und die Angst
      in der dunklen Höhle;
      die Lüge hinter dem Regenbogen
      (Nein, stimmt nicht, sie kam unter einem Stein
      hervorgekrochen,der ihr das Genick zu brechen
      drohte).
      Auch die Vergesslichkeit fand der Wahnsinn mühelos,
      denn die hatte
      schon wieder vergessen,
      dass sie Verstecken spielen und war
      unbekümmert spazieren gegangen.

      Alle wurden gefunden, nur die
      Liebe tauchte nirgendwo
      auf.
      Wo mochte sie bloß stecken?
      Der Wahnsinn suchte sie überall!
      Auf
      jedem Baum, auf jedem Berg, in jedem Bach dieses Planeten schaute er
      nach
      und wollte schon aufgeben, da half ihm der Verrat!
      Der nämlich flüsterte
      ihm zu, er solle doch mal im Rosenbusch nachsehen.

      Langsam
      fing der Wahnsinn an,
      die
      Zweige des Strauches auseinander zu schieben,
      als plötzlich ein
      greller Schrei ertönte.
      Die Dornen der Rosen hatten der Liebe die Augen
      zerstochen!!!

      Ach, was für ein Jammern und Wehklagen war nun
      zu vernehmen?!
      Der Wahnsinn
      war ratlos und wusste weder ein noch aus.
      Er fing
      bitterlich an zu weinen und unter Tränen gelobte er,
      er wolle die
      Liebe nie mehr verlassen und immer an
      ihrer Seite sein.
      Und so ist es auch
      geschehen!

      Seit dieser Zeit,
      seit das erste Mal
      auf Erden Verstecken gespielt wurde,
      ist die Liebe blind
      und der Wahnsinn ihr Begleiter!
      ****
    • Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Scheck von 40 EURO hoch hielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute.

      Er fragte: “Wer möchte diesen Scheck haben?”

      Alle Hände gingen hoch.

      Er sagte: “Ich werde diesen 40 EURO Scheck einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.”

      Er zerknitterte den Scheck.

      Dann fragte er: “Möchte ihn immer noch einer haben?”

      Die Hände waren immer noch alle oben.

      Also erwiderte er: “Was ist, wenn ich das tue?”

      Er warf ihn auf den Boden und rieb den Scheck mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund.

      Er hob ihn auf, den Scheck; er war zerknittert und völlig dreckig.

      “Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?”

      Es waren immer noch alle Arme in der Luft.

      Dann sagte er:

      “Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Geld geschah: Ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 40 EURO wert.

      Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben.

      Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für all jene, die dich über alles lieben.

      Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, oder wie wir aussehen … sondern dadurch wer Du bist. Du bist was besonderes und wertvoll – Vergiss das NIEMALS! Und denk daran: Einfache Leute haben die Arche gebaut – Fachmänner die Titanic.”
    • Die Tränen einer Frau

      Ein kleiner Junge fragte seine Mutter : "Warum weinst du?".
      'Weil ich eine Frau bin,' erzählte sie ihm.
      'Das verstehe ich nicht,' sagte er.
      Seine Mama umarmte ihn nur und sagte:' Und das wirst du auch niemals.'
      Später fragte der kleine Junge seinen Vater:
      'Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?'
      'Alle Frauen weinen ohne Grund,' war alles, was sein Vater sagen konnte.
      Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch,
      warum Frauen weinen. Endlich rief er Gott an,
      fragte er: 'Gott, warum weinen Frauen so leicht?'
      Gott sagte: ' Als ich die Frau machte, musste sie etwas Besonderes sein.
      Ich machte ihre Schultern stark genug, um die Last der Welt zu tragen,
      doch sanft genug, um Trost zu spenden. Ich gab ihr eine innere Kraft,
      um sowohl Geburten zu ertragen, wie auch die Zurückweisungen,
      die sie von ihren Kindern erfährt. Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt
      weiter zu machen, wenn alle Anderen aufgeben und ihre Familie in Zeiten
      von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen, ohne sich zu beklagen.
      Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre Kinder immer und unter allen
      Umständen liebt, sogar wenn ihr Kind sie sehr schlimm verletzt hat.
      Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen und
      machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt.
      Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß,
      dass ein guter Ehemann niemals seine Frau verletzt,
      aber manchmal ihre Stärke und ihre Entschlossenheit testet,
      unerschütterlich zu ihm zu stehen.
      Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen.
      Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht, wann immer es nötig ist.
      Siehst du: Die Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung, die sie trägt, die Figur,
      die sie hat oder in der Art, wie sie die Haare trägt.
      Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden,
      weil diese das Tor zu ihrem Herzen sind - der Ort, an dem Liebe wohnt.



      Die Puppe

      Ich eilte in unser
      örtliches Kaufhaus, um noch im letzten Moment Weihnachtsgeschenke zu
      kaufen. Dabei schaute ich zu all den Menschen hinüber und murmelte vor
      mich hin. Ich könnte es hier wohl aushalten, aber jetzt gerade hatte ich
      so viel zu tun. Weihnachten begann für mich mehr und mehr eine
      Belastung zu werden. Könnte ich doch einfach über Weihnachten schlafen.
      Aber ich lief so schnell ich konnte durch die Menschenmenge hindurch,
      zur Spielzeugabteilung und wieder überkam mich ein Murmeln als ich die
      Preise der Spielsachen sah. Ich fragte mich ob die Enkelkinder auch
      wirklich mit den Sachen spielen würden.

      Plötzlich fand ich mich bei den Puppen wieder. Hier entdeckten meine
      Augen einen kleinen - vielleicht fünfjährigen - Jungen, der hielt eine
      sehr schöne Puppe in der Hand. Er streichelte immer wieder über ihre
      Haare und nahm sie sanft in seinen Arm. Ich konnte mir selbst nicht
      helfen - fortwährend musste ich zu dem Jungen hinüberschauen und fragte
      mich schließlich, für wen wohl die Puppe bestimmt sei.

      Ich bemerkte, dass er eine Frau bei Namen nannte, die wie sich
      herausstellte, seine Tante war. Er sagte: "Bist du sicher, dass ich
      nicht genug Geld habe?"

      Sie antwortete ein wenig ungeduldig:

      "Du weißt schon, die Puppe kannst du dir von deinem Geld nicht kaufen."

      Die Tante riet dem kleinen Jungen, nirgendwo hinzugehen, denn sie wollte
      noch einige Sachen erledigen und in wenigen Minuten wieder zurück zu
      sein. Darauf verließ sie die Spielwarenabteilung. Der Junge jedoch hielt
      weiter die Puppe im Arm. Nach einer Weile fragte ich den Jungen, für
      wen die Puppe sei.

      Er antwortete: "Es ist genau die Puppe, die sich meine Schwester so sehr
      zu Weihnachten gewünscht hat. Sie weiß genau, dass der Weihnachtsmann
      ihr die Puppe schenken wird.

      Ich entgegnete ihm darauf: "Bestimmt wird der Weihnachtsmann deiner Schwester die Puppe bringen."

      Der kleine Junge jedoch sagte: "Nein, dort wo meine Schwester ist, kann
      der Weihnachtsmann nicht hingehen. Ich muss die Puppe meiner Mutter
      mitgeben."

      Ich fragte ihn, wo denn seine Schwester sei.

      Mit den traurigsten Augen der Welt schaute er mich an und sagte: "Sie
      ist gegangen, um bei Jesus zu sein. Mein Vater erzählte mir, dass meine
      Mutter auch dort hingeht, wo meine Schwester jetzt ist."

      Mein Herz hielt beinahe an zu schlagen.

      Dann schaute der Junge mich wieder an und sagte: "Ich habe meinem Papa
      gesagt, Mama soll nicht jetzt schon gehen. Mama soll noch warten, bis
      ich vom Kaufhaus wieder zurück bin."

      Dann fragte der kleine Junge mich, ob ich seine Bilder sehen wollte, die
      er dabei hatte. Ich antwortete ihm, dass ich sie mir gerne anschauen
      würde. Er zog einige Bilder heraus, die er vor einiger Zeit hier vorm
      Kaufhaus gemacht hatte.

      Nun sagte er: "Ich möchte, dass meine Mutter dieses Bild mitnimmt, um
      mich nie zu vergessen. Ich liebe meine Mutter sehr und wünschte, dass
      sie mich niemals verlassen muss. Mein Papa hat mir jedoch erzählt, dass
      Mama auf jeden Fall zu meiner Schwester gehen wird."

      Der kleine Junge senkte sein Köpfchen und wurde ganz stille. Als er
      gerade nicht zu mir schaute, griff ich in meinen Geldbeutel und zog
      einige Banknoten heraus.

      Ich fragte den kleinen Jungen: "Sollen wir das Geld noch einmal
      zählen?" Er lächelte und sagte: "Ja, ich weiß es, das Geld wird
      ausreichen."

      So steckte ich schnell mein Geld unter seins und wir begannen zu zählen. Natürlich, es war genug zum Kauf der Puppe.

      Er sagte lieblich: "Danke, Herr Jesus, dass du mir genug Geld gegeben
      hast." Der Junge fügte hinzu: "Ich habe eben gerade Jesus darum gebeten,
      mir genug Geld zu schenken, damit ich die Puppe kaufen kann. Meine Mama
      wird sie dann mitnehmen, um sie meiner Schwester zu bringen. Und Jesus
      hat mein Gebet erhört. Ich wollte ihn eigentlich noch fragen, ob er mir
      genug Geld geben kann, um meiner Mutter eine weiße Rose zu kaufen, aber
      ich habe Jesus nicht gefragt. Doch er schenkte mir so viel, dass ich nun
      diese Puppe und eine Rose für meine Mama kaufen kann. Sie liebt weiße
      Rosen sehr, sehr gerne."

      Einige Minuten später kam die Tante zurück und ich schob meinen
      Einkaufswagen weiter. Die ganze Zeit über habe ich nur an den kleinen
      Jungen gedacht, bis ich schließlich meine Einkäufe beendet hatte. Meine
      Stimmung war jetzt ganz anders als zu Beginn meiner Einkaufstour.

      Ich erinnerte mich an eine Geschichte, die ich vor einigen Tagen in der Zeitung gelesen hatte:

      Ein betrunkener Autofahrer stieß mit einem anderen Fahrzeug zusammen.
      Bei dem Unfall verstarb ein kleines Mädchen und ihre Mutter schwebte
      noch in Lebensgefahr. Sie befand sich auf der Intensivstation und ihr
      Leben konnte nur noch mit Maschinen aufrecht erhalten werden. Es hing
      nun vom Wunsche der Familie ab, ob die Maschinen abgestellt werden
      sollten oder nicht.

      Nun, sicherlich gehörte der kleine Junge, den ich im Kaufhaus getroffen habe, nicht zu dieser Geschichte aus der Zeitung.

      Zwei Tage später las ich erneut etwas über den Vorfall in der
      Tageszeitung. Die Familie hatte sich dazu entschlossen, die Maschinen
      abzustellen. Die junge Frau verstarb.

      Den kleinen Jungen konnte ich einfach nicht vergessen. Hatte er vielleicht doch etwas mit dem Bericht aus der Zeitung zu tun?

      Einige Stunden später, es war noch am selben Tag, konnte ich nicht
      anders. Ich verließ das Haus, kaufte einige weiße Rosen und ging zum
      Grab der verstorbenen jungen Mutter. Dort angekommen, sah ich den
      kleinen Jungen. In seinen Armen hielt er eine liebliche weiße Rose, die
      schöne Puppe und das Foto. Ich brach in Tränen aus und mein Leben
      veränderte sich für immer. Die Liebe, die der Junge seiner kleinen
      Schwester und seiner Mutter entgegenbrachte, war überwältigend.

      In einem Bruchteil von Sekunden zerriss ein betrunkener Autofahrer das Leben des kleinen Jungen in Stücke.


      Edit by Adrionus: Beiträge zusammengeführt (Doppelpost)
      Nie hat es einen grossen Geist ohne eine Beimischung von Wahnsinn gegeben.
    • "Ich bin mächtiger als alle Armeen der Welt.
      Ich habe mehr Menschen zerstört als alle Kriege.
      Ich habe Millionen von Unfällen verursacht und mehr Heime und Familien zerstört als alle Sturmfluten und Überschwemmungen zusammen.
      Ich bin der gemeinste Dieb der Welt.
      Ich stehle jedes Jahr Milliarden.
      Ich finde meine Opfer sowohl unter den Reichen als auch unter den Armen, unter den Jungen ebenso wie unter den Alten, unter Starken und Schwachen.
      Ich bin ruhelos, heimtückisch und unvorhersehbar.
      Ich bin überall: Zuhause, auf der Strasse, in der Fabrik, im Büro, auf der See und in der Luft.
      Ich bringe Krankheit, Armut und Tod.
      Ich gebe nichts und nehme alles.
      Ich bin Dein ärgster Feind:
      Ich bin der Alkohol"

      Ich ging zu einer Party, Mama,
      ich erinnerte mich, was Du sagtest.
      Du ermahntest mich, nicht zu trinken, Mama, also trank ich Soda stattdessen.
      Ich fühlte mich richtig stolz, Mama, so wie Du es mir vorausgesagt hattest.
      Ich habe nicht getrunken, um dann zu fahren, Mama, obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei.
      Ich weiß, ich tat das Richtige, Mama,ich weiß, Du hast immer Recht.
      Nun ist die Party zuende, Mama,und alle fahren sie fort.
      Als ich in meinen Wagen stieg, Mama, wußte ich, ich würde rasch nach Hause fahren, weil Du mich so erzogen hast,verantwortungsbewußt und lieb.
      Ich fuhr also los, Mama, aber als ich auf die Straße auffuhr, sah mich der andere Wagen nicht, Mama, er fuhr einfach über mich drüber.
      Als ich lag auf dem Asphalt, Mama, hörte ich den Polizisten sagen, “Der andere Typ war betrunken”, Mama, Und nun bin ich es die bezahlen wird.
      Ich liege hier sterbend, Mama. . . Ich wünsche Du wärst bald hier. Wie konnte das geschehen, Mama? Mein Leben zerplatzt wie ein Ballon.
      Überall um mich ist Blut, Mama, das meiste davon ist meins. Ich höre den Arzt sagen, Mama. Bald werde ich sterben. Ich wollte Dir nur sagen, Mama,
      ich schwöre, ich habe nichts getrunken. Es waren die anderen, Mama, die andere haben nicht nachgedacht.
      Er war wohl auf derselben Party wie ich. Der einzige Unterschied ist, er hat was getrunken. Und ich werde sterben.
      Warum betrinken sich die Leute, Mama? Es kann ihr ganzes Leben zerstören. Jetzt fühl ich heftige Schmerzen. Es sticht wie ein Messer.
      Der Typ, der mich anfuhr, der geht, Mama, und ich denke das ist nicht fair.
      Ich liege hier im Sterben. Und alles, was er kann, ist zu starren. Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama, schreibt “Papas Mädchen” auf mein Grab. Jemand hätte ihm sagen sollen, Mama, kein Alkohol hinter dem Steuer. Wenn sie es im bloß gesagt hatten, Mama, wäre ich noch am leben.
      Mein Atem wird kürzer, Mama, ich bekomme solche Angst. Bitte weine nicht um mich, Mama. Du warst immer da als ich Dich brauchte.
      Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mama. Bevor ich mich verabschiede. Ich bin nicht betrunken gefahren, also warum bin ich diejenige, die stirbt?
    • Spuren im Sand

      Spuren im Sand

      Eines Nachts hatte ich einen Traum:
      Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
      Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
      Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
      Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
      meine eigene und die meines Herrn.
      Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
      war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
      daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
      zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
      Zeiten meines Lebens.

      Besorgt fragte ich den Herrn:
      "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
      mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
      Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
      meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
      Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
      meisten brauchte?"

      Da antwortete er:
      "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
      allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
      Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
      da habe ich dich getragen."
      Nie hat es einen grossen Geist ohne eine Beimischung von Wahnsinn gegeben.
    • Das perfekte Herz (wunderschön,schluck!!!!)

      Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er
      das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte
      sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen
      Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das
      schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und
      prahlte lauter über sein schönes Herz.

      Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein
      Herz ist nicht mal so schön wie meines." Die Menschenmenge und der junge
      Mann schauten das des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller
      Narben, es hatte Stellen, die entfernt und durch andere ersetzt worden waren.
      Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer
      betrachtet waren an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.

      Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner,
      dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen
      Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu
      vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben
      und Tränen.

      "Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals
      mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe
      geschenkt habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen,
      und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens dafür, das in die leere Stelle
      meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige
      raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die
      wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne
      dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die
      leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch
      wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern
      mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass
      sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du
      jetzt, was wahre Schönheit ist?"

      Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging
      auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen
      und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen
      an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann
      ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des
      jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste
      Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber
      schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz
      fließen. Sie umarmten einander und gingen weg, Seite an Seite.
      Nie hat es einen grossen Geist ohne eine Beimischung von Wahnsinn gegeben.
    • Ein Lächeln kostet nichts und gibt so viel. Es bereichert die, welche es empfangen, ohne jene ärmer zu machen, die es verschenken. Es kostet nur einen Augenblick, aber die Erinnerung daran bleibt oft für immer. Niemand ist so reich oder mächtig, dass er ohne ein Lächeln auskommen könnte, oder so arm, dass es keine Bereicherung wäre. Ein Lächeln bringt Glück ins Heim, pflegt Wohlwollen im Geschäft, und ist Zeichen von Freundschaft. Es vermindert die Müdigkeit, bringt gute Laune dem Entmutigten, Sonnenschein dem Traurigen und ist das natürlichste Mittel gegen Sorgen. Es kann nicht erbettelt, ausgeliehen oder gestohlen werden, weil es keinen Wert hat, bis es weggegeben wird. Einige Leute sind zu müde ein Lächeln zu verschenken. Gib ihnen eines von dir, weil keiner dein Lächeln besser gebrauchen kann als der, welcher keines mehr geben kann.